Kim Dotcom lässt Megaupload auferstehen

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Nachdem es in den letzten Monaten ruhig um Kim Dotcom geworden war, sorgt der exzentrische deutsche Unternehmer nun mit einer großspurigen Ankündigung für Aufsehen: „Megaupload kommt zurück“, ließ er auf Twitter wissen. Und das mit einem außergewöhnlichen Angebot.

100 Gigabyte Gratisspeicher, automatische Verschlüsselung, keine Transferlimits, Vernetzung aller Geräte: Das alles soll Megaupload 2.0 bieten und ließe damit die Konkurrenz alt aussehen. Dotcom kündigte an, dass alte Megaupload-Accounts mit besonderen Vergünstigungen wiederbelebt werden. Deshalb soll der neue Online-Speicherdienst bereits am Starttag eine Million Nutzer haben.

„Acht Jahre an Wissen und eine lange Planungsphase stecken in diesem Projekt“, sagte Dotcom dem Blog „Torrentfreak“. „Es wird meine bisher beste Kreation sein“. Die Server werden selbstverständlich nicht in den USA stehen, ließ er auf Twitter wissen. Es handele sich bei Megaupload 2.0 um eine komplett neue Entwicklung, kein alter Code werde verwendet.

Kopf tauscht den Körper: Transplantation des Kopfes ist Frage der Ethik

Der italienische Neurochirurg Sergio Canavero will in zwei Jahren erstmals den Kopf eines Menschen transplantieren. Die Verbindung zwischen Kopf und Rückenmark gilt als größte Hürde. Doch das einzigartige Vorhaben wirft ethische Fragen auf.

Den Kopf eines Kranken abtrennen und auf einen gesunden Körper setzen: Was unglaublich klingt, soll nach dem Willen des italienischen Neurochirurgen Sergio Canavero schon 2017 Realität sein. Der Turiner Arzt hat angekündigt, erstmals einen menschlichen Kopf transplantieren zu wollen – ein bislang einzigartiges Vorhaben. Vorgestellt werden soll es im Juni bei einer Fachkonferenz in den USA, auch freiwillige Patienten sind gefunden. „Ich denke, wir sind jetzt an dem Punkt, dass alle technischen Aspekte machbar sind“, sagte Canavero dem Wissenschaftsmagazin „New Scientist“. Experten halten seine Pläne allerdings für unethisch und nicht umsetzbar.

Quelle: Kopf tauscht den Körper: Transplantation des Kopfes ist Frage der Ethik | Panorama – Berliner Zeitung

BND-Affäre:Bürgerrechtler prangern Massenüberwachung an

Technisierte Ausspähung und Überwachung als Schwerpunkt

Acht Bürgerrechtsorganisationen ziehen eine kritische Bilanz zum Umgang mit Bürger- und Menschenrechten in Deutschland im Jahr 2014. Seinen Schwerpunkt legt der Bericht auf die Spähaffäre durch NSA und BND. Selbst zwei Jahre nach den Enthüllungen durch Edward Snowden habe sich in Fragen der Menschenwürde und der informellen Selbstbestimmung nichts getan, erklärte Constanze Kurz, Datenschutz-Expertin und Sprecherin des Chaos Computer Clubs, bei der Präsentation des alternativen Verfassungsschutzberichts in Karlsruhe.

Im Gegenteil: Durch technisierte Ausspähung und Überwachung werde immer hemmungsloser in die Grundrechte eingegriffen. „Es steht leider zu erwarten, dass wir auch 2015 noch tiefer in die Abgründe der Überwachung blicken müssen“, so Kurz

Quelle: BND-Affäre:Bürgerrechtler prangern Massenüberwachung an – Politik – Süddeutsche.de

NSA/GCHQ: Das HACIENDA-Programm zur Kolonisierung des Internet | c’t Magazin

Neue, als geheim klassifizierte Dokumente belegen ganze Länder umfassende, flächendeckende Portscans und die aktive Kartierung verwundbarer Systeme durch die Geheimdienste. Dies demonstriert das Ansinnen der Dienste, das gesamte Netz zu kolonisieren. Technische Abhilfe ist, auch durch einen neuen RFC, in einem gewissen Ausmaß möglich.

Portscans sind ein bekanntes Tool und werden regelmäßig eingesetzt, um Schwachstellen in lokalen Systemen zu finden. Neue, als streng geheim klassifizierte Dokumente des britischen Geheimdienstes General Communication Headquarter (GCHQ), die heise online exklusiv vorliegen, zeigen jetzt, dass Geheimdienste das Scannen offener Ports ganzer Länder (Folie 1 in der Bilderstrecke) als Standardtool einsetzen.

Quelle: NSA/GCHQ: Das HACIENDA-Programm zur Kolonisierung des Internet | c’t Magazin

Microsoft: Cortana wird sexuell belästigt und wehrt sich

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Cortana heißt die weibliche Computerstimme, die Microsoft-Nutzern bei Fragen zum System aushelfen soll. Doch viele wollen ganz andere Dinge von Cortana wissen: Wie ihr Sexleben ist, zum Beispiel. Microsoft will das nicht länger hinnehmen.

Apple hat Siri, Microsoft hat Cortana: Beides sind persönliche Assistenten, die per Sprache bedient werden. Ein Gesicht haben die Programme nicht, nur Stimmen. Und die sind weiblich. Siri und Cortana stellt man sich als freundliche, zuvorkommende Damen vor. Bei einigen Nutzern reicht die Fantasie offenbar noch weiter: Cortana erhalte viele Anfragen mit eindeutig sexuellem Inhalt, sagte eine Microsoft-Mitarbeiterin nun zu CNN.

Quelle: Microsoft: Cortana wird sexuell belästigt und wehrt sich – Computer | STERN.de